Gemeinschaftspraxis Dr. med. Michael Ptok | Dr. med. Christian Möcklinghoff

Brustverkleinerung Frau/Mann

Verkleinerung der weiblichen Brust

Die Brustverkleinerungsoperation wird heute leider nur noch im Ausnahmefall von den gesetzlichen Kassen erstattet. Hier ist im Vorfeld eine Prüfung auf Kostenübernahme  (also Überprüfung einer medizinischen Notwendigkeit) nach Vorstellung bei uns möglich.

So fällt aber diese Op zunehmend in den Bereich der ästhetischen Operationen.

Der Wunsch nach einer Brustverkleinerung entsteht oft durch chronische Beschwerden infolge der Gewichtszunahme der Brust (Beschwerden der Wirbelsäule, einschneidende BH-Träger, Ekzeme in den Unterbrustfalten) , häufig auch kombiniert mit Erschlaffung der Haut und einem “Durchhängen” von Brust und Brustwarze. Das Brustgewicht liegt hier häufig bei mehr als 600 Gramm pro Seite.Begleitend finden sich oft Asymmetrien und  Hauterschlaffung, die über einen ankerschnitt gut mit korrigiert werden können.

Diese OP wird  in zahlreichen verschiedenen Op-Techniken angeboten. Die beiden wesentlichen Basistechniken für den Hautschnitt sind dabei als „Ankerschnitt/umgekehrter T-Schnitt“ und als “I-Schnitt“ bekannt. Die Auswahl des Verfahrens muss im Einzelfall abhängig u.a. von der Brustform, der Hautqualität,etc. festgelegt werden.

Ziel ist eine Minderung des Brustgewichtes, eine Verschönerung der Form und eine Anhebung der Brust bei möglichst unauffälligen Narbenverläufen. Bei uns findet i.d.R. der „Ankerschnitt“ Anwendung. Hierbei wird um die Brustwarze herum, bauchwärts zur Unterbrustfalte und dann auslaufend in die Unterbrustfalte ( Unterschied zur „I-Technik“) geschnitten. Dann folgt die Entfernung eines Brustdrüsenkegels (Grösse wird durch das Verkleinerungszeil bestimmt) und die Versetzung der Brustwarze nach oben in Richtung der „ursprünglichen“ Position vor Einsetzen der „Wanderung der Warze nach bauchwärts“.   Durch das Eigengewicht der Brust fällt diese bei unserem Verfahren über die Unterbrustfalte, so dass die Narbe hier später in der Regel kaum zu sehen sein wird.

 

 

Die Operation wird bei uns in einer Schlafnarkose (durchgeführt durch unseren Narkosearzt V.Lengewitz) mit einer Übernachtung in unserer
Privatklinik durchgeführt. Hier werden sie von einer examinierten Nachtschwester bis zum nächsten Morgen betreut. Nach einer Brustverkleinerung muß für mehrere Wochen ein entsprechender, spezieller Büstenhalter getragen werden. Volle , insbesondere sportliche Wiederbelastbarkeit ist in der Regel nach 3 -4 Wochen erreicht. Der Fadenzug wird nach ca. 12-14 Tagen vorgenommen.

 

Verkleinerung der männlichen Brust (s.g. “Gynäkomastie”) :

Eine Vergrösserung der männlichen Brust kann hormonelle Ursachen haben oder durch eine reine Fettpolsterausbildung enstanden sein.

Man unterscheidet prinzipiell “echte”(echter Drüsenkörper) von “Pseudogynäkomastien”(vermehrte Fettgewebsansammlung) . Gerade bei einseitigen Befunden ist auch eiu Tumor als Ursache der Schwellung möglich. Daher ist vor der Therapie eine Untersuchung der Sexualhormonspiegel sowie der männlichen Genitale/Hoden erforderlich. Begleitend sollte auch zumindest eine Ultraschalluntersuchung der beiden Drüsenkörper erfolgen..

Wenn bspw. ein hormonbildender Tumor im Hoden ausgeschlossen ist, kann eine operative Behandlung geplant werden .

Die Wahl des Op-Verfahrens hängt vom individuellen Befund ab. Bei einer echten Gynäkomastie (Ausbildung einer
weiblichen Brustdrüse beim Mann) muss der Drüsenkörper entweder durch Schnitt am Warzenvorhof entfernt oder kann ggfls. auch abgesaugt werden.

Bei der so genannten Pseudogynäkomstie besteht (meist bei Übergewicht) besteht die Brustschwellung fast  ausschliesslich aus Fett. Hier kann eine Fettabsaugung, evtl.kombiniert mit eine Hautstraffung über Brustwarzenrandschnitt angewandt werden.

Eine Gynäkomastie in der Pubertät wird zunächst nicht operiert, sondern erst dann, wenn nach Ende der Pubertät
keine Rückbildung erfolgt. Gleiche Zurueckhaltung ist angezeigt bei der s.g. Altersgynäkomastie oder bei Hormonsubstitution im Rahmen des Kraftsportes durch den Patienten selbst.

 

 

 

 

 

(Beispiel einer nicht natürlichen Vergrösserung der männlichen Brustdrüse, asymmetrisch)

 

 

Diese OP ist nach Antragstellung ggfls durch die Krankenkasse abrechenbar.

Der Eingriff wird i.d.R. ambulant in Vollnarkose oder auch in örtlicher Betäubung durchgeführt.

 

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