Gemeinschaftspraxis Dr. med. Michael Ptok | Dr. med. Christian Möcklinghoff

Brustaufbau nach “Amputation” (Eigengewebe, Implantate)

(ungewöhnliches Resultat einere Brustwarzenwiederherstellung durch Tätowierung)

 

Nach teilweiser oder vollständiger Entfernung der Brust ist der Zeitpunkt des möglichen Wiederaufbaus häufig stark herbeigesehnt. Frauen nehmen die Diagnose “Brustkrebs” und die eventuell dadurch erforderliche  (Teil-) Entfernung der Brust zusätzlich zu den nachvollziehbaren “Krebsängsten” auch als massive Verletzung ihrer weiblichen Identität wahr. Umso hoffnungsvoller wird nach Abschluss der Krebsbehandlung ein Wiederaufbau der Brust herbeigesehnt, deren OP-Techniken und Möglichkeiten sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt  haben.

Dieser Wiederaufbau ist sowohl mit Implantaten als auch – deutlich aufwändiger, aber auch nachhaltiger- mit körpereigenem Gewebe möglich. Im Rahmen der ästhetischen Chirurgie spielt das Eigengewebe zum Brustaufbau eine untergeordnete Rolle, da am Ort der ” Materialgewinnung” zusätzliche Narben entstehen und diese ästhetisch natürlich nicht gewollt sind.

 

 

Bei einem Brustaufbau nach einer Brustamputation oder Brustteilentfernung spielt das Eigengewebe eine sehr wichtige Rolle, wird mit zahlreichen Verfahren und Gewebeverlagerungen (meist vom Bauch) angeboten. Sei es die Verschiebung des grossen Rückenmuskels („Latissimus dorsi“), die  aufwändige Transplantation von Haut-Unterhautgewebe vom Bauch “TR AM“,“DIEP“) oder Gesäss/Oberschenkel („S-GAP“). Da es sich hier um große und aufwändige Operationen handelt, sind diese spezialisierten Kliniken / Brustzentren vorbehalten und werden ausschliesslich unter stationären Bedingungen angeboten. Wir beraten Sie hierzu aber gerne und können Sie kompetent an kooperierende Fachkliniken weitervermitteln.

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